Welcher Härtegrad passt? H1 bis H5 verständlich erklärt
Härtegrad- & Schaumart-Beratung
H2 oder H3? Die richtige Härte für Ihr Gewicht und Ihre Schlafposition
H1, H2 oder H3 – und was bedeutet das für Ihren Rücken? Der Härtegrad entscheidet, wie fest sich Ihre Matratze anfühlt, und richtet sich vor allem nach Ihrem Körpergewicht und Ihrer Liegeposition. Als grobe Orientierung: Bis etwa 80–90 kg passt meist H2, darüber H3 – für sehr schwere Personen gibt es unsere Schwerlastmatratze London bis H5. Die genauen Gewichtsbereiche je Modell finden Sie in der Übersicht auf dieser Seite.

Härtegrad wählen: nach Gewicht, Liegeposition – und Modell
Der Härtegrad ist keine genormte Größe, sondern eine Orientierung: Je schwerer Sie sind, desto fester sollte die Matratze stützen, damit die Wirbelsäule gerade liegt. Als grobe Faustregel gilt: Bis etwa 80–90 kg sind unsere Kunden mit H2 gut beraten, darüber mit H3 – und für sehr schwere Personen gibt es die Schwerlastmatratze London mit H4 und H5. Die genauen Gewichtsbereiche unterscheiden sich je Modell und stehen in der Übersicht weiter unten. Dazu kommt die Liegeposition: Seitenschläfer mögen es oft einen Tick weicher (Schulter und Hüfte sinken ein), Rücken- und Bauchschläfer eher fester – und nicht zuletzt zählt Ihr eigenes Wohlbefinden.
Bei uns wählen Sie den Härtegrad direkt am Modell: vom super weichen H1 der Zürich bis zum super festen H5 der London. Und wenn die vorhandene Matratze fast passt, ist oft ein Topper die einfachere Lösung – er justiert das Liegegefühl fein nach.
„Ich wollte den passenden Härtegrad für mein Gewicht und meine Schlafposition – und eine klare Orientierung zwischen Kaltschaum, Visco und Gelschaum."

Härtegrad nach Körpergewicht
Als Faustregel: Leichtere Personen kommen mit H2 (mittel) meist gut zurecht, schwerere Personen bevorzugen H3 (fest), weil der Körper sonst zu tief einsinkt. Erfahrungsgemäß sind unsere Kunden mit H2 oder H3 voll zufrieden – H1, H4 und H5 empfehlen wir nur in Ausnahmefällen: bei sehr leichten Personen mit Wunsch nach einer besonders soften Matratze oder bei sehr schweren Personen, die bei normalen Festigkeiten zu tief einsinken würden.

Härtegrad nach Schlafposition
Seitenschläfer brauchen, dass Schulter und Becken einsinken, damit die Wirbelsäule gerade bleibt – oft H2. Rücken- und Bauchschläfer profitieren von einer stützenden Unterlage – häufig H3. So beugen Sie Nackenverspannungen vor.

Kaltschaum, Visco oder Gelschaum
Kaltschaum stützt punktelastisch und bleibt luftig, Visco reagiert auf Körperwärme und entlastet den Druck, Gelschaum schmiegt sich sehr weich an und bleibt kühler als Visco. Wir ordnen die Sorten sachlich nach Anwendung ein – ohne Marketing-Nebel.

Topper zur Feinjustierung
Liegt die Matratze eine Nuance zu fest, mildert ein Topper das ab; ist sie zu weich, gibt ein festerer Topper etwas mehr Stütze. So justieren Sie das Liegegefühl nach, ohne gleich die ganze Matratze zu tauschen.
Welches Modell gibt es in welchem Härtegrad?
| Modell | Typ | Verfügbare Härtegrade | Empfohlen für |
|---|---|---|---|
| Zürich (7-Zonen-Würfelschnitt) | Matratze | H1 super weich · H2 weich–mittel · H3 fest | H1 40–50 kg · H2 50–80 kg · H3 80–120 kg |
| Basel (7-Zonen-Kaltschaum) | Matratze | H2 mittel · H3 fest | H2 40–90 kg · H3 90–120 kg |
| ergioFlex (Visco, 3-Schicht) | Matratze | ohne Härtewahl – universell, mittelfest | für jeden Körpertyp geeignet (ca. 50–120 kg), druckentlastend |
| Lugano / Luzern | Camper-Matratzen | H2 mittel · H3 fest | H2 40–90 kg · H3 90–120 kg |
| London (2-in-1 Schwerlast) | Matratze | H3 fest · H4 sehr fest · H5 super fest (zweiseitig kombinierbar) | H3 80–100 kg · H4 100–120 kg · H5 120–150 kg |
| Topper Kaltschaum / Gel / Visco | Feinjustierung | Kaltschaum macht zu weiche Matratzen stützender – Gel und Visco machen zu harte weicher | grobe Orientierung zur Nachjustierung |
Grobe Orientierung: bis ca. 80–90 kg meist H2, darüber H3 – sehr schwere Personen greifen zur Schwerlastmatratze London (H4/H5). Die verbindlichen Gewichtsbereiche stehen je Modell in der Tabelle. Seitenschläfer wählen im Zweifel einen Tick weicher, Rücken- und Bauchschläfer eher fester.
Ehrliche Beratung statt Werbeversprechen
Klare Empfehlung
Klare Härtegrade je Modell – vom super weichen H1 bis zum super festen H5, verständlich erklärt statt Fachchinesisch.
Zuschnitt nach Maß
Ihre Matratze fertigen wir im gewünschten Härtegrad und Maß passgenau an.
Persönliche Beratung
Unsicher zwischen H2 und H3? Wir beraten Sie ehrlich unter 0931 359799-20.
OEKO-TEX-Bezüge
Schadstoffgeprüfte Bezüge – das gültige Zertifikat finden Sie am jeweiligen Artikel.
Dieser Ratgeber stammt von der Schaumstoffe Wegerich GmbH – Familienbetrieb aus Würzburg seit 1976, mit eigener Fertigung und über 50 Jahre Erfahrung mit Schaumstoffen.
Finden Sie Ihren Härtegrad – ehrlich beraten
Sagen Sie uns Ihr Gewicht und Ihre Schlafposition, und wir empfehlen Ihnen Härtegrad und Schaumart, die wirklich zu Ihnen passen.
Häufige Fragen zu Härtegrad & Schaumart
Unsicher, ob H2 oder H3 und welche Schaumart bei Ihren Verspannungen hilft? Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zur Härte- und Schaumwahl – klar und ohne Werbenebel.
H2 ist ein mittlerer Härtegrad und gibt etwas mehr nach, H3 ist fester und stützt stärker. H2 und H3 sind unsere Standardempfehlung; H1 (super weich) und H4/H5 (Schwerlast, z. B. die London) gibt es modellabhängig – die Details stehen in der Modell-Tabelle.
Als grobe Orientierung: Leichtere Personen kommen meist mit H2 (mittel) gut zurecht, schwerere Personen mit H3 (fest). Entscheidend ist, dass Sie weder zu tief einsinken noch hart aufliegen. Da auch die Schlafposition mitspielt, beraten wir Sie gern individuell.
Häufig hilft ein punktelastischer Kaltschaum in H3, weil er Schultern und Becken gezielt stützt. Wer stärkere Druckentlastung braucht, ist mit Visco oder Gelschaum gut beraten. Welche Kombination für Sie passt, hängt von Gewicht und Schlafposition ab.
Beides kann passen: Kaltschaum stützt aktiv und bleibt luftig, Visco entlastet den Druck, indem es sich temperaturabhängig anpasst. Rückenschläfer bevorzugen oft die Stütze von Kaltschaum, wer auf Druckstellen empfindlich reagiert, eher Visco.
Das Raumgewicht sagt nichts über die Härte, sondern über die Langlebigkeit. Ein hoher Wert um 40 bis 50 kg/m³ sorgt dafür, dass die gewählte Härte über Jahre erhalten bleibt und die Matratze nicht durchliegt.
Kaltschaum ist offenzellig und atmungsaktiv und bleibt daher luftig. Gelschaum liegt kühler als klassischer Visco-Schaum, der auf Körperwärme reagiert. Wer nachts schnell warm wird, fährt mit Kaltschaum oder Gelschaum meist besser.
Ja. Wir fertigen Ihre Matratze im gewünschten Härtegrad und im exakten Maß an – auch als Über-, Unter- oder Zwischengröße ohne Mindestbestellmenge.
Ja. Ist die Matratze eine Nuance zu fest, macht ein weicher Topper sie angenehmer; ist sie zu weich, gibt ein festerer Topper mehr Stütze. Der Topper ist die einfachste Feinjustierung, ersetzt aber keine durchgelegene Matratze.
Als grobe Orientierung: Bis etwa 80–90 kg sind die meisten mit H2 gut beraten, darüber mit H3. Für sehr leichte Personen gibt es die Zürich auch als super weiches H1, für sehr schwere die Schwerlastmatratze London mit H4 und H5. Die genauen Gewichtsbereiche je Modell finden Sie in der Übersicht auf dieser Seite – und im Zweifel zählt Ihr eigenes Liegegefühl: Wir beraten Sie gern persönlich.
Ja, als grobe Orientierung: Ein Kaltschaum-Topper gibt einer zu weichen Matratze mehr Stütze – ein weicher Kaltschaum-Topper kann aber auch eine feste Matratze etwas weicher machen und stützt dabei trotzdem. Gel- und Visco-Topper machen eine zu harte Matratze angenehm weicher. So lässt sich das Liegegefühl fein nachjustieren, ohne gleich die ganze Matratze zu tauschen.





